Mit Tim Weidinger, erarbeiteten die SPD Mitglieder und Kandidaten der SPD zur Marktratswahl am 8. März Forderungen an die Verwaltung wie Jugendarbeit neben den Vereinsarbeit zur Unterstützung der Familien machbar ist. Weidinger der in Tittling wohnt und heute als Lehrer tätig ist, war einige Jahre im Landkreis Freyung/Grafenau Geschäftsführer des Kreisjugendring.
Ein Problem ist in der Jugendarbeit, das Personal dafür zu bekommen und die Bereitschaft das Personal für die Arbeitsleistung zu bezahlen.
Manchmal gibt es aber auch die Kombination einer Tätigkeit von Jugendsozialarbeit in Schule und Öffentlichkeitsarbeit. Die gesetzliche Ganztagsbetreuung, eine kommunale Aufgabe beginnend mit dem Schuljahr 26/27 erfordert fachliches Personal und so manche Helfer, damit sie auch funktioniert.
Vielleicht wäre auch eine Kombination in Tittling zwischen schulischer und öffentlicher Jugendarbeit denkbar. Hier gibt es kein Patentrezept. Geeignete Personen müssten gefunden werden, die auch am Wochenende Zeit aufbringen wollen. Da muss man dafür brennen.
Ein Jugendtreff kommt ohne Fachpersonal auf Dauer nicht aus. Problem ist hier die Einsicht, dass sich offene Jugendarbeit auszahlt. Millionenbauprojekte kann man oft dem Bürger leichter verkaufen und machen keine direkten Probleme. Wer Jugendarbeit macht hat diese gegenüber der Bürgerschaft zu vertreten. Dies scheuen die Bürgermeister und Verwaltungen oftmals.
Es gebe aber auch niederschwellige Jugendarbeit die über das gesamte Jahr laufen kann, vergleichbar mit den Ferienprogrammen, die von Vereinen, nicht politischen Organisationen und privaten Anbietern getragen wird, so Weidinger.
Dies zu organisieren wäre Aufgabe des Bürgermeisters mit Unterstützung von Jugendbeauftragten und Kommunalvertretern. Fachliche Unterstützung durch Sozialbetreuer die in den Kreisjugendringen vorhanden sind, könnten hier Hilfestellung leisten. Das Ganze muss ja am Laufen gehalten werden und da ist fachliches Know How der Gamechanger.
Bernhard Grum bemerkte hier, dass der SPD Antrag zum Einsatz des Passauer Demokratiemobil in Tittling Zustimmung fand. Der Zuspruch der Jugend aber gering war. Gerade deshalb ist fachliche Zuarbeit hilfreich, so Weidinger. Einige Interessierte zu gewinnen ist ein Anfang. Nichts kommt von selbst. Kontinuität tut fachliche Unterstützung gut.
Alois Riesinger schlug vor, einen Forderungskatalog zur Jugendarbeit in den Marktrat einzubringen. Damit nicht ständig Projekte verfolgt werden, wie der Fahrradparcours, der bei der Skateranlage geplant war, aber nie gebaut wurde oder der Beachvolleyballplatz am kommunalen Freizeitgelände des Dreiburgensee, der oft schon in den Finanzhaushalten eingeplant war, jedoch auch im letzten Jahr wieder in 2026 geschoben wurde. Wenn der Trend so weitergeht wird hier wieder nichts entstehen. Die Senioren warten eigentlich auch auf die Errichtung des Platz, der auch zum Boccia Spiel verwendet werden soll.